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Stellungnahme:Die Jugendstellen müssen bleiben!

Petition
Datum:
27. März 2025
Von:
Sophie Will

#keinejugendohnestellen

Mit großen Bedenken und Unverständnis haben wir die Entscheidung des Bistums Eichstätt zur Kenntnis genommen, seine Jugendstellen bis Ende 2026 zu schließen. Diese Entscheidung trifft haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen hart und bedeutet einen massiven Einschnitt für die kirchliche Jugendarbeit und junge Menschen im gesamten Bistum und auch ganz konkret in unserer Stadt.

Was uns die Jugendstelle in Nürnberg-Süd bedeutet

Die Jugendstelle Nürnberg-Süd ist weit mehr als ein Büro – sie ist das Herz und Zuhause von katholischer Jugendarbeit im Nürnberger Süden. Hier laufen die Fäden zusammen: Sie unterstützt Jugendverbandsarbeit, begleitet Ehrenamtliche und gibt jungen Menschen Raum, sich auszuprobieren und Kirche aktiv mitzugestalten. Durch Schulungen werden Jugendleiter*innen gestärkt und befähigt, Verantwortung zu übernehmen. Spirituelle Angebote wie die Jugendgottesdienste „got(t) to know“ laden dazu ein, den eigenen Glauben zu vertiefen und gemeinsam zu feiern. Freizeitangebote bringen junge Menschen aus dem Dekanat zusammen, fördern Gemeinschaft und sorgen für unvergessliche Erlebnisse. Auch die Ministrant*innenarbeit wird hier unterstützt und begleitet. Zudem übernimmt die Jugendstelle eine zentrale Rolle beim Generieren und Verwalten von Zuschüssen, die für viele Jugendgruppen und Projekte essenziell sind. In krisenhaften Situationen finden Jugendliche hier Begleitung und Seelsorge. Kurz gesagt: Die Jugendstelle ist da, wo sie gebraucht wird – als Anlaufstelle, Begleitung und Rückhalt für alle, die sich engagieren. Ohne sie verliert die kirchliche und verbandliche Jugendarbeit in Nürnberg-Süd einen unverzichtbaren Mittelpunkt.

Was das für Nürnberg heißt

Auch die besondere katholische Struktur in Nürnberg macht die Jugendstelle unverzichtbar. Eine stadtweite und dekanatsübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit in der katholischen Jugend(verbands)arbeit kann es ohne die Jugendstelle Nürnberg-Süd nicht geben. Wie soll diese künftig ablaufen und gesichert werden? Die Schließung der Jugendstelle würde nicht nur die Arbeit im Nürnberger Süden massiv gefährden, sondern die gesamte kirchliche Jugendarbeit in der Stadt erheblich schwächen.

Was wir fordern

Wir rufen alle Verantwortlichen dazu auf, diese Entscheidung zu überdenken und fordern transparentes Vorgehen, Ehrlichkeit und die Partizipation von Betroffenen und Ehrenamtlichen!

Was du tun kannst

Euch als Lesende möchten wir auf die vom BDKJ Diözesanverband Eichstätt gestartete Kampagne #keinejugendohnestellen aufmerksam machen und bitten euch, öffentlichkeitswirksam an dieser teilzunehmen. Auch könnt ihr unterstützen, indem ihr die gestartete Petition unterschreibt und so Solidarität bekundet. 

Die Jugendstellen müssen bleiben!